COBRA

CO₂-Bohrlochverschluss-Versuchsanlage

Projekt

Koordination:
Prof. Dr. Frank Schilling
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Partner:
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Nachdem erfolgreich die CO₂-Speicherung und die Überwachung der Speicherprozesse am Standort Ketzin durchgeführt werden konnte, stellt sich nun die Frage, wie das Bohrloch nach der Injektion bei bestehendem Überdruck sicher verschlossen werden kann. Bevor jedoch eines der möglichen Verschluss-Szenarien eingesetzt werden kann, sollen diese in einem möglichst realistischen Experiment untersucht und getestet werden. Dabei muss insbesondere das Verhalten bei Schädigungen und Imperfektionen oder Fehlstellen untersucht werden. Hierzu soll eine entsprechende Versuchsanlage aufgebaut und betrieben werden.
Die Anlage entspricht einem 10 Meter hohen Bohrlochsimulator (Maßstab 1:1, Druck, Temperatur und Gaszusammensetzung können segmental eingestellt werden). Zusätzlich soll ein Langzeitmonitoring am Bohrloch und dem Bohrlochverschluss realisiert werden. Hierzu wird ein weltweit neu- und einzigartiger Sensor zur Beobachtung der Dielektrizitätskonstanten eingesetzt werden. Die Daten der Sensoring sollen in Echtzeit und Online Abrufbar gemacht werden und eine automatische Warnprozedur in das Monitoringsystem integriert werden.

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