MONACO

Monitoring-Ansatz für geologische CO₂-Speicherung auf der Basis eines hierarchischen Beobachtungskonzepts

Projekt

Koordination:
Prof. Dr. Peter Dietrich
Department Monitoring- und Erkundungstechnologien
Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung UFZ Leipzig

Partner:
UFZ Leipzig
Universität Tübingen
Bruker Optik GmbH
SARAD GmbH
MapConcept Ltd.
GGL Geophysik und Geotechnik Leipzig GmbH
AXIO-NET GmbH, Hannover
BGR Hannover

Die gesellschaftliche Akzeptanz für spezielle Projekte zur geologischen CO₂-Speicherung nimmt eine Schlüsselrolle für die nachhaltige Implementierung und Wahrnehmung der CCS-Technologie in der Gesellschaft ein. Um die öffentliche Akzeptanz zu verbessern, muss das Vertrauen in die Technologien, besonders in die Monitoringverfahren, gestärkt werden. Das Projekt MONACO zielt auf die Entwicklung eines integrativen hierarchischen Monitoring-Konzeptes für die verlässliche Detektierung möglicher CO₂-Entgasungen aus geologischen Speicherformationen in oberflächennahe Bereiche (z.B. Grundwasser­leiter, ungesättigte Bodenzone) und in die Atmosphäre. 

Das Konzept schließt die Kombination verschiedener Methoden und Technologien aus Chemie, Hydrogeologie, Geophysik und  Biologie ein. Die Überwachung basiert  auf der Anwendung verschiedener räumlicher und zeitlicher Auflösungsstufen. Technisch werden sowohl Verfahren der terrestrischen Fernerkundung (so zum Beispiel die Fourier-Transformations-Infrarotspektroskopie) wie auch die intensive geophysikalische Untersuchung von potentiellen Schwächezonen und die detaillierte Überwachung punktuell-abgegrenzter Untergrundinformationen miteinander kombiniert.

Weitere Informationen auf der Projektwebseite http://www.monaco-project.net/

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