PROTECT

Vorhersagen von Deformationen zur Sicherstellung von Kohlenstofffallen im Untergrund

Projekt

Koordination:
Prof. Dr. Charlotte Krawczyk
LIAG Hannover

Partner:
LIAG Hannover
Universität Freiburg
TEEC, Isernhagen

assoziierte Partner:
Curtin Univerity, Australien

Das spezifische Potential kommunizierender Systeme zwischen Reservoir und Oberfläche (Störungen, Risse, Strukturgrenzen, etc.) im Rahmen der CO₂-Injektion besser zu verstehen, ist Ziel des Projektes PROTECT. Im Mittelpunkt steht dabei, die Langzeitsicherheit des Speichers abzusichern und angepasste Überwachungsstrategien zu ermöglichen.

Strukturen im Speicher, etwa Störungszonen oder Strukturgrenzen, müssen hinsichtlich ihrer genauen Form, den physikalischen Eigenschaften und aktiven Prozessen genau verstanden werden - und dies auf unterschiedlichen Raum- und Zeitskalen. Daher werden verschiedene und ausgewogenen Modellierungsansätze vorgeschlagen, die zur Validierung mit spezifisch zugeschnittenen Messungen im Feld gekoppelt sind. Erst dies erlaubt die Zusammenführung von 1D, 2D, 3D und zeitabhängigen Daten für einen Risikobewertung.

Im Untersuchungsgebiet, dem Otway Becken, sollen drei Hauptfragen untersucht werden. Dabei stehen die Bestimmung der rezenten und anzunehmenden Deformation im Untergrund, die Beobachtung und Überwachung des CO₂-Plumes und der hierdurch initiierten Deformation und das Verstehen der Parameter, die die Abdichtungsintegrität garantieren, im Fokus der Wissenschaftler.

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