G-Seis

Spannungsmessungen mit GPS in Sekunden

Projekt

Koordinator:
Dr. Gerd Gendt
Geodäsie und Fernerkundung
Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)

In heutigen Frühwarnsystemen spielt die Einbindung satellitengestützter Beobachtungsdaten zunehmend eine wichtige Rolle. Dabei ist die Entwicklung von robusten, autonomen Multi-Parameterstationen sowie die dazugehörige Hard- und Software eine wichtige Voraussetzung. An Meßstationen werden in hoher zeitlicher Auflösung GPS-Daten gesammelt, die dann zu einer schnellen Bewertung der tatsächlichen Bodenbewegungen beitragen. Entwickelt wurde deshalb der Datenaustausch über innovative Kommunikationswege. Um eine hochpräzise Ortsbestimmung zu ermöglichen, wurden zusätzlich Software-Bausteine generiert, die die Bereitstellung von Satellitenbahnen und -uhren sowie die kinematische Berechnung der Stationsposition jeweils in Echtzeit erlauben.

Entscheidend für eine schnelle Frühwarnung ist die automatische Erfassung und Bewertung möglicher Bodendeformationen. Hierzu wurden die hochpräzisen Daten in Quasi-Echtzeit ausgewertet und in einer automatischen Warnung ausgegeben.

Als Prototypen werden zwei Netze zum Deformationsmonitoring betrieben.

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