SUGAR-A

Submarine Gashydrat-Lagerstätten als Deponie für die CO₂-Sequestrierung: Prospektion und Exploration

Projekt

Koordination:
Prof. Klaus Wallmann, IFM-GEOMAR
Dr. Jörg Bialas, IFM-GEOMAR

Partner:
IFM-GEOMAR
L-3 Communications ELAC Nautik GmbH
BGR Hannover
MAGSON
KUM Umwelt und Meerestechnik Kiel GmbH
IES Gesellschaft für Integrierte Explorationssysteme mbH
SEND Signal Elektronik GmbH

Mit dem Bestreben den CO₂ Eintrag in die Atmosphäre zu verringern und dem Bedarf der Erschließung neuer Energiequellen muss der Industrie und der Bevölkerung eine überzeugende und zukunftssichere Strategie vorgestellt werden. Mit dem Ansatz der submarinen Sequestrierung in Gashydratfeldern ist hier ein idealer Lösungsansatz gefunden.

Durch den Eintrag von verflüssigtem CO₂ in eine Gashydratlagerstätte wird gebundenes Methan freigesetzt und CO₂ als Feststoff in der Lagerstätte eingebunden. Das neu gebildete Hydrat besitzt eine höhere Stabilität, als das Methanhydrat und verbleibt somit auch bei einer zukünftigen Erwärmung des Meeresbodens sicher in der Deponie. Das gewonnene Methangas kann als Erdgas gefördert und zur Energiegewinnung eingesetzt werden.

Auch wenn in der Bundesrepublik keine geeigneten Lagerstätten zu finden sind, kann die deutsche Wirtschaft durch technologische Entwicklung an diesem Zukunftsmarkt beteiligt werden. Hierzu wird im Rahmen des SUGAR Projektes ein komplettes Technologiebündel geschnürt, das von der Exploration und späteren Überwachung, über die Förderung bis  zum Transport alle Aspekte dieser Technologie beinhaltet. Das BMBF fördert im Rahmen des GEOTECHNOLOGIEN-Programms dabei die Neu- / Weiterentwicklung akustischer, seismischer und elektromagnetischer Verfahren, sowie die Integration von Modellierungssoftware.

zur Projektwebseite von SUGAR (IFM-GEOMAR):
www.ifm-geomar.de/index.php?id=sugar

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