Füllstoffe

Identifizierung und Modifizierung der Oberflächen calcitischer Füllstoffe als Basis für die Prozessbeherrschung und die Entwicklung neuer, hochgefüllter Klebstoffsysteme

Projekt

Koordinator:
Prof. P. L. Geiß
Maschinenbau und Verfahrenstechnik TU Kaiserslautern
Universität Bonn

Partner:
TU Kaiserslautern
Kömmerling Chemishce Fabrik GmbH, Pirmasens
Forschungsinstitut für anorganische Werkstoffe, Glas / Keramik GmbH, Höhr-Grenzhausen

Für den jeweiligen Verwendungszweck optimierte Klebstoffe produzieren, sind ein wichtiges Ziel der Industrie. In diesem Projekt wurden deshalb die optimalen Mineralgemische zur Klebstoffproduktion untersucht, wobei vor allem die sogenannten Füllstoffe eine entscheidende Rolle spielen. Sie steuern, wie einfach sich der Klebstoff aus der Kartusche lösen lässt, ob er streichfähig ist, oder wie schnell und elastisch er abbindet und in welchen Temperaturbereichen er einsetzbar ist. Durch die Zugabe von Füllstoffen werden außerdem die Klebkraft sowie die Strapazierfähigkeit erheblich verbessert. Als Füllstoffe werden häufig Kalkminerale oder Quarzmehl verwendet. Zwar sind beide Stoffe ausreichend in der Natur vorhanden, allerdings sind die chemischen und physikalischen Eigenschaften dieser Rohstoffe natürlichen Schwankungen unterworfen, so dass die Gewährleistung der gleichbleibenden Qualität der Klebstoffe oftmals aufwendig ist. Um Qualitätsschwankungen sowie Kosten bei der Klebstoffproduktion zu vermeiden bzw. zu reduzieren, wurden deshalb die Mineraleigenschaften der Füllstoffe untersucht und katalogisiert.

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