Hydrophobine

Hydrophobine zur Funktionalisierung von mineralischen Oberflächen zur Prävention von mikrobiellem Biofilmwachstum

Projekt

Koordinator:
Prof. R. Fischer
Abt. für Angewandte Biowissenschaften
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Partner:
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
BASF AG, Ludwigshafen

In diesem Projekt wurde die Modifizierung mineralischer Oberflächen zur Vermeidung von unerwünschtem Bakterienwachstum auf Basis biologischer Makromoleküle sogenannter Hydrophobine untersucht. Hydrophobine sind Proteine, die an der Oberfläche von Pilzen natürlich vorkommen. Sie bilden spontane, außerordentlich stabile, kleinstskalige Filme, die als Anker für andere Moleküle dienen und so die Oberflächen zum Beispiel für spezielle Enzyme funktionalisieren können. Die hierbei wirksamen Prozesse wurden im Hinblick auf ihr Bakterienadhäsions- und Biofilmwachstumsverhalten untersucht. Darüber hinaus wurde die Dauerhaftigkeit der antibakteriellen Wirkung getestet, um das Verfahren z. B. in der Keramikindustrie, aber auch in der Medizin zukünftig anwenden zu können.

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