Programmziele

13 gesellschaftsrelevante Zukunftsthemen bilden den Kern für die im Sonderprogramm GEOTECHNOLOGIEN geförderte Forschung. Sie spannen den Bogen von globaler Dynamik bis hinab zu atomaren Prozessen.

Inhalte

Die verheerenden Folgen von Naturkatastrophen, der globale Klimawandel und die intensive Nutzung der natürlichen Ressourcen sind für Wissenschaft und Gesellschaft zu einer enormen Herausforderung geworden. Sinnvolle Konzepte und Lösungsansätze erscheinen nur möglich, wenn wir die Erde als System begreifen, in dem alle natürlichen Vorgänge auf komplexe Weise miteinander verbunden sind.

Den Geowissenschaften fällt hier eine führende Rolle zu. Sie sind jedoch gefordert, die Grenzen zu den einschlägigen Nachbardisziplinen in den Ingenieur-, Natur- und Sozialwissenschaften zu überwinden. Gleichzeitig muss die Zusammenarbeit zwischen öffentlich geförderter Wissenschaft und privater Wirtschaft gestärkt werden, um auch die technologischen Grundlagen für ein globales „Erdsystemmanagement" zu legen.

Diesen übergreifenden Ansatz verfolgt das Forschungs- und Entwicklungsprogramm GEOTECHNOLOGIEN. Seine 13 interdisziplinär ausgerichteten und thematisch aufeinander abgestimmten Zukunftsthemen ermöglichen es, den „Lebensraum Erde" von der globalen Betrachtung aus dem Weltraum bis in die atomare Dimension seiner einzelnen Bausteine zu untersuchen. Dadurch können Ideen und Kenntnisse gebündelt und neue Synergien geschaffen werden, die in den einzelnen Fachgebieten selbst nicht entstehen können.

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GEOTECHNOLOGIEN ist ein geowissenschaftliches Forschungs- und Entwicklungsprogramm und wird vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.