SOUND

Seismische Untersuchungen für den Tunnelbau

Projekt

Koordinator:
Dr. S. Lüth
Zentrum für CO2-Speicherung
Helmholtz-Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ)

Partner:
GFZ Potsdam
LIAG Hannover
Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Großprojekte im Tunnelbau mit Röhren von über 50 Kilometern Länge und Durchmessern von mehr als 13 Metern, aber auch der Tunnelvortrieb in komplexer, urbaner Umgebung, erfordern eine Vorauserkundungstechnologie, die in die Tunnelbohrmaschine oder den konventionellen Sprengvortrieb integriert werden kann. In den vergangenen Jahren wurde, unter anderem auch in den GEOTECHNOLOGIEN-Projekten ONSITE und AUTOSEIS, die technischen Voraussetzungen für solche seismische Messungen geschaffen und es wurden Modellierungs- und Datenverarbeitungsprozesse entwickelt, die zu einem erheblich verbesserten Verständnis seismischer Wellenfelder im Tunnelbau beitragen.

Bedarf besteht im Moment jedoch darin die geophysikalisch gewonnenen Daten in eine geotechnisch relevante Darstellung umzuwandeln. Dies soll über eine gebündelte Auswertung seismischer Daten, geotechnischer Gesteinsklassifikationen und primären Gesteinseigenschaften sowie Vortriebsparametern geschehen. 

Das Projekt SOUND wird eng mit den Projekten AUTOSEIS und ONSITE zusammen arbeiten, die im Rahmen des GEOTECHNOLOGIEN-Schwerpunktes"Innovative Vorauserkundungstechnologien im Tunnelbau" gefördert wurden.

Mehr GEOTECHNOLOGIEN im Netz...

GEOTECHNOLOGIEN ist ein geowissenschaftliches Forschungs- und Entwicklungsprogramm und wird vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert.